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Für ein glückliches und erfülltes Leben

Symptome bekämpfen, statt Ursachen verändern - so verhindert man nachhaltige Lösungen

vor 1 Monat
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Wer dauernd nur Symptome bekämpft, löst keine Probleme, sondern bekämpft sein Leben lang deren Auswirkungen.

Ich weiß nicht, ob das ein Phänomen unserer Zeit ist, dass man sich immer weiter in die Bekämpfung der Symptome verstrickt, anstatt die Ursachen für die Probleme zu hinterfragen. Vielleicht gab es das schon immer. Aber heute, in einer dynamischen Welt, die immer schneller, immer neue Entwicklungen hervorbringt, führt dieses Verhalten mit Vollgas Richtung Abgrund. Ursachen zu ignorieren hilft jedenfalls kein bisschen weiter, egal in welchem Bereich.

"Wir brauchen neue Verkehrswege", liest man da zum Beispiel. "Die Autobahnen müssen ausgebaut werden, weil immer mehr LKWs die Straßen verstopfen." Da die geforderten Maßnahmen viele Jahre bis zur Umsetzung brauchen, ist das Verkehrsnetz bei der Fertigstellung der Erweiterung meist schon wieder zu klein und das Spiel geht von vorne los.

Intelligente Menschen könnten mal hinterfragen, ob der Ansatz, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren, nicht vielleicht erfolgversprechender wäre. Diese Menschen könnten dann analysieren, warum denn immer mehr Fahrzeuge unsere Straßen verstopfen. Vielleicht kämen sie dann gleich auf mehrere Lösungspunkte, diese Ursachen wieder in den Griff zu bekommen.

Zum Beispiel könnte man fragen, ob die Gemeinschaft und die Natur tatsächlich den Preis dafür bezahlen muss, dass Firmen ihre Lagerfläche auf die Straße verlegt haben. Oder warum mindestens die Hälfte der LKWs leer durch die Gegend fahren muss und ob man das nicht besser organisieren könnte? Oder ob es wirklich sein muss, dass man den Straßenbau forciert, anstatt die Schiene zu fördern? Oder Gelder in die Erforschung alternativer Transportmöglichkeiten zu stecken?

Aber das ist nur ein Beispiel von vielen, bei dem die Symptome massiv bekämpft werden, während die Ursachen unberührt bleiben. Das ist ungefähr so, als wenn Sie in Ihrem Textverarbeitungsprogramm einen Fehler im Dokument haben und dann immer, wenn Sie dieses ausdrucken, auf dem Papier die Korrektur vornehmen.

Dieses Verhalten zeigt sich aber nicht nur im Großen, sondern auch jeder Einzelne von uns neigt manchmal dazu, mal eben schnell die Symptome seiner Probleme zu bekämpfen, anstatt den etwas mühsameren, aber wesentlich effektiveren Weg, der Ursachenforschung zu gehen.

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