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Hessenwahl ungültig, wenn Neuauszählungen nicht öffentlich?

vor 10 Monaten
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Den Schlampereien und möglichen Betrügereien bei der Wahl lässt sich nicht mit der Analyse unplausibler Ergebnisse beikommen, sondern hauptsächlich mit einer Transparenz der Wahlen und der Transparenz der Auszählung. Ich finde es gesetzwidrig, wenn die neuen Auszählungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfanden oder stattfinden.

https://www.wahlrecht.de/gesetze.htm (https://www.rv.hessenrecht.hessen.de)
https://wahlen.hessen.de
https://wahlen.hessen.de/pressemitteilungen

Wer doch auf Plausibilität prüfen will, hier auf den blauen Kasten csv-Datei holen:
https://statistik-hessen.de/l_2018/html/landesergebnis

Oder hier meine eigene xls-Datei auf EIGENE GEFAHR und ohne Gewähr:
https://drive.google.com/open?id=1S19rT4Hawao3rQovX4DEUu2D1F5hUgeu


Ist eine Neuauszählung einzelner Lokale überhaupt gesetzlich und überhaupt vergleichbar zu handhaben wie die Briefwahl? Einen Kommentar eines Zusehers zu genau diesem Video möchte ich hier wiedergeben.
Es ist sowieso fragwürdig, ob eine Neuauszählung überhaupt legal ist. In §58 Landeswahlordnung (LWO) heißt es: "Im Anschluss an die Wahlhandlung ermittelt der Wahlvorstand OHNE UNTERBRECHUNG das Wahlergebnis ..." Die Neuauszählung findet erst nach einer sehr langen Unterbrechung statt, eine Manipulation in der Zwischenzeit kann also nicht ausgeschlossen werden (auch eine Versiegelung der Wahlunterlagen, Aufbewahrung unter Verschluss etc. bietet keine Ausreichende Sicherheit für solch extrem heikle Daten). DIe Aufbewahrung der Stimmzettel nach der Auszählung erfolgt übrignes nur, um eventuelle Unregelmäßigkeiten bzw. Wahltraftaten nachweisen zu können, NICHT um einen erneute Auszählung vorzunehmen. Dies ergibt sich auch aus den entspr. Paragraphen (zb. §§ 63, 76) der LWO. Der legale Weg wäre also m.E. eine Wiederholung der Wahl in den entspr. Wahlbezirken.

Stand: 13.11.2018

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