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Designerin startet Protest gegen Fracking: "80 Prozent sind dagegen, trotzdem machen sie weiter!"

vor 8 Monaten
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Die britische Modedesignerin und Umweltaktivistin Vivienne Westwood inszenierte am Dienstag vor den "königlichen Gerichtshöfen" in London eine alternative Krippe, um gegen Fracking zu protestieren.

Als "Engel der Demokratie" gekleidet, nahm es Westwood mit der britischen Regierung auf, weil diese sich dem Willen von "80 Prozent" der Menschen verweigert, die gegen Fracking sei.

Die Demokratie funktioniert nicht, die Regierungen hören nicht auf die Menschen. 80 Prozent der Menschen sind gegen Fracking in diesem Land. Außerdem hören sie den Wissenschaftlern nicht zu, denn die sagen uns, dass wir bis 2030 den Klimawandel stoppen müssen, auf Null, und die Regierungen machen alles falsch. Sie gehen überall in die falsche Richtung, und Sie wissen, dass die Regierungen unser Problem sind, also rette die Welt", so Westwood.

Westwood stand neben Aktivisten, die als "Heilige drei Könige" gekleidet waren. Mit dabei war eine Tafel, die mahnte: "Nur noch 12 Weihnachten bis zum Klima-Kollaps."

Die prominente Designerin ist Teil von "Talk Fracking", einer Gruppe, die sich gegen den Klimawandel und die Gefahren von Fracking einsetzt. Fracking ist eine sehr umstrittene Methode, Gas und Öl zu fördern. Durch das Aufbrechen [to fracture] mit Hilfe eines Gemischs aus teils giftigen Chemikalien, Sand und Wasser, das unter Druck von bis zu 1.000 bar in den Boden gebracht wird, entstehen Risse im Gestein, aus denen das begehrte Gut strömt. Kritiker befürchten durch diese Methode schwerste Folgen für die Umwelt.

Westwood setzt sich auch regelmäßig für die Freilassung des WikiLeaks-Mitbegründers Julian Assange ein. Dieser sitzt seit Jahren in der ecuadorianischen Botschaft fest, da er für die Enthüllung geheim eingestufter US-Papiere eine Auslieferung in die USA und dort eine schwere Strafe bis hin zum Todesurteil fürchtet.

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