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Roban 2.0 & 3.0 Roban 2.0 & 3.0

Es ist eine Utopie zu glauben es geht weiter wie bisher!

Vergiss Demokratie!

vor 4 Jahren
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Internetseite: https://www.konsensieren.eu

Was ist Systemisches Konsensieren?
Systemisches Konsensieren ist ein bestimmter Weg der gemeinsamen Entscheidungsfindung. Als Konsensieren bezeichnen wir Allgemeinen den Vorgang der bestmöglichen Näherung an den Konsens, also das Finden der größtmöglichen Übereinstimmung unter Menschen. Systemisches Konsensieren nennen wir den hier beschriebenen Entscheidungsweg deshalb, weil er systembedingt zu einem konstruktiven Verhalten aller Beteiligten führt, ohne von ihrem guten Willen oder sonstigen Eigenschaften abhängig zu sein.

Was zeichnet diese Methode aus?
Was aus systemischem Konsensieren folgt, ist, dass die Entscheidung
- keine klassischen Verlierer liefert
- auf die geringste Ablehnung in der Gruppe stößt
- somit von der Gruppe am leichtesten getragen wird


- somit keinen Streit fördert, sondern bestehenden Streit auflöst
- die Kreativität aller Beteiligten miteinbezieht und diese somit fördert
- dem idealen Interessenausgleich und somit dem Konsens am nächsten kommt
- daher als Problemlösung am ehesten infrage kommt

Wie wird sie angewendet?
Das Grundprinzip des systemischen Konsensierens besteht darin, dass jeder Alltag_Budapest_2Stimmberechtigte zu jedem zur Wahl stehenden Vorschlag Stimmen abgibt, ihn dadurch gewichtet. Man stimmt also nicht mit „ja" oder „nein", sondern vergibt Punkte auf einer Skala von 0 bis 10. Dabei steht die Null für „Ich habe überhaupt nichts dagegen" und die Zehn für „Ich bin völlig dagegen." Diese Punkte beinhalten somit den individuellen Widerstand (man nennt sie Widerstand-Stimmen, kurz: W-Stimmen oder WIST). Nachdem jeder Teilnehmer seine W-Stimmen zu jedem Vorschlag abgegeben hat, werden bei jedem Vorschlag alle W-Stimmen zusammengezählt. Im einfachsten Fall gilt jener Vorschlag als angenommen, welcher den niedrigsten Gesamtwiderstand besitzt.

Quell: https://www.youtube.com/watch?v=A5As9tcy2dU