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Drewermanns Märchenwelt (Folge 2) - "Aschenputtel"

vor 4 Tagen
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"Märchen sind Menschheitsträume, vom Gelingen der Liebe und des Lebens und der Suche nach sich selber und dem Anderen." Eugen Drewermann. In der zweiten Sendung der Märchenwelt-Serie "Von einem der auszog" interpretiert und analysiert der Theologe und Psychoanalytiker Eugen Drewermann das Märchen "Aschenputtel" der Gebrüder Grimm. Aschenputtel erzählt die Geschichte aller Kinder, die sich auch in widrigen Verhältnissen ihre Hoffnung auf Liebe und Glück bewahren können. Aus urheberrechtlichen Gründen bleiben die Musikeinspielungen ausgeblendet. Beantwortung von Hörerfragen ab 47:30.
Eugen Drewermann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Märchen und anderen literarischen Werken, die er tiefenpsychologisch und religionsphilosophisch deutet. Als zweites Märchen geht es um Das Aschenputtel-Märchen erzählt von einem Kind, das seine Mutter verloren hat und seinen Vater nicht mehr findet. Es wird von der Stiefmutter und den Stiefschwestern abgelehnt, vom Vater erhält es keine Unterstützung. In dieser Situation muss es an sich glauben, an die eigenen Gefühle. Aber wirklich retten kann sie nur die Liebe. "Das Problem ist, dass ein Aschenputtel nie glauben wird, dass man es ohne weiteres lieben kann", erklärt Eugen Drewermann. Aschenputtel wünscht sich einen Prinzen, als Ersatz für den Vater, der für es verloren ist. Von der Angst, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden, muss es erlöst werden, fügt Drewermann hinzu (NDR, 23. April 2016).