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Berufung statt Beruf - Auf dem Pferd zum eigenen Leben

vor 3 Jahren
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Heute betreibt Isabella erfolgreich mit Herzblut das größte Ausbildungszentrum Deutschlands für Pferd und Reiter. Der Erfolg widerspricht dem allgemeinen Trend, denn Reitställe sind in der heutigen Zeit wirtschaftlich wenig attraktiv. Ein langgehegter Traum wurde damit zur erfüllenden Wirklichkeit. Doch ihr Leben begann ganz anders. Zu Schulzeiten war sie brav, wollte Alles immer richtig machen. Es gab Applaus und Lob für gute Leistung. Fast hätte es sie umgebracht, mit einer Magersucht das Leben gekostet. Ihr flehentliches Bitten mit dem Gymnasium aufhören zu dürfen, erreichte ihre Mutter, den Vater nicht. Selbst der Umstand, dass sie anschließend auf einer kaufmännischen Schule Klassenbeste wurde, änderte nichts daran, dass ihr Vater für den Rest seines Lebens nicht mehr mit ihr sprach. Aus diesen dunklen Erfahrungen keimten schon im Alter von 18 Jahren die ersten Fragen nach dem Warum und Wieso des Lebens. Doch es sollte noch eine Weile dauern, bis sich wiederum durch eine gesundheitliche Katastrophe ein tieferer Zugang zum wirklichen Leben erschloss. Ihren beruflichen Weg begann sie als Sekretärin und erkannte schnell, dass es im Beruf weniger um Leistung, mehr um austricksen geht. Nicht Geizen mit weiblichen Reizen bewies sich in vielen verschiedenen Firmen und Tätigkeiten als eines der erschreckend einfachen Erfolgsrezepte. Der Vater war bereits verstorben, als sie in das elterliche Juweliergeschäft einstieg. Es wurde zu einer überaus belastenden Begegnung mit den verinnerlichten väterlichen Ansprüchen. Immer noch wollte sie ihm genügen. Ohne Interesse und Liebe für Schmuck und teure Uhren gab sie dennoch ihr Bestes, führte das Geschäft überaus erfolgreich. So wenig wie sie Zugang zum Schmuck finden konnte, so sehr wünschte sie sich, den Kunden Gutes zu tun. Zum Unverständnis ihrer Mutter lud sie bald zu aufwendigen und teuren Konzertabenden ein. Dieser Spagat hat sie beinahe zerrissen. Ein Lungenriss nahm ihr dann tatsächlich die Luft zum Atmen, kostete sie beinahe das Leben. Von da an wurde alles anders. Sie verkaufte die Firma und begann ihren Herzensanliegen zu folgen. Sie vernetzte Menschen, schuf dafür nacheinander mehrere ansprechende Magazine und Bücher. Menschen sollten ihre Talente zeigen und erfolgreich einsetzen können. Daraus wurde der Wu Wei Verlag, der unter ihrer Führung exakt 100 Bücher veröffentlichte. Als die Grenze erreicht war, ihn alleine zu führen, verkaufte sie an einen der großen Verlage des deutschen Marktes. Die Piaffe als überaus ästhetisches und wegweisendes Reitmagazin verlegt sie hingegen weiter. Wiederum entgegen dem allgemeinen Trend ist es ein Erfolg mit einer wachsenden Abonnentenzahl. Alle Aufgabenstellungen ihres bisherigen Lebens führte sie einfach durch Lernen im Tun zum Erfolg. Mit dem Ausbildungszentrum für Reiter und Pferd werden nun die alten Künste des Reitens wiederbelebt. Hat man über lange Zeit das Pferd zum Sklaven degradiert, kann man ihm bei Isabella auf Augenhöhe begegnen. Pferde mit Feuer, die den Menschen leicht tragen, weiten den Horizont des eigenen Lebens. Der Umgang mit dem Pferd wird zu einer Symbiose, in der Menschen über sich hinauswachsen, um das eigene Leben neu und tiefer zu erfahren. Ihr bisheriges Fazit: Hüte Dich vor Menschen, die ungefragt Ratschläge erteilen. Folge Deinem Herzen unerschütterlich.