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Medienkommentar: Präsident Putin: ein gnadenloser Wirtschaftsdiktator? | 28.06.2014 | kla.tv

vor 5 Jahren
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http://www.kla.tv/3498

Guten Abend, sehr verehrte Zuschauerinnen und Zuschauer. In seinem Vortrag «Freunden - alles, Feinden - das Gesetz" kritisierte Michail Chodorkowski gestern Abend an der Züricher Universität den Zustand der russischen Justiz und die wirtschaftliche Entwicklung in Russland. Gemäss seiner Darstellung habe allein zwischen 2011 und 2013 die Zahl der Unternehmen in Russland um 14 % von über 4 Millionen auf dreieinhalb Millionen abgenommen. Laut seiner Erfahrung sei die Wirtschaft und Justiz von Präsident Putin und seinen Vertrauten gesteuert, und wer sich mit dieser Machtelite anlege, der werde verurteilt und aus dem Geschäft getrieben. Aber erinnern wir uns daran, wer Michail Chodorchowski ist: Als Russe mit jüdischen Wurzeln, nutzte er die Privilegien der kommunistischen Jugendorganisationen Komsomol und wurde durch unlautere Tauschgeschäfte rasch reich. Zwischen den Jahren 1990 und 2003 hatte er sich dann zum reichsten und einflussreichsten Mann Russlands gemacht, indem er die Bank Menatep gründete und durch diese Bank bei einer Auktion als einziger Bieter den staatlichen Ölkonzern Yukos unter Preis kaufte. Sein Ziel war, die russischen Ölgeschäfte in die Hände der westlich-jüdischen Finanzelite zu spielen. Putin verhinderte jedoch 2003, dass Rockefellers Ölgigant Exxon 40 % von Yukos Oil übernehmen konnte. Stattdessen wurde Chodorkowski verhaftet wegen schweren Betrugs, Geldwäsche und Steuerhinterziehung. Ende 2013 war es Putin selbst, der Chodorkowski begnadigte, und nun steht dieser Mann in einer Schweizer Uni und verleumdet in aller Öffentlichkeit sein Land und dessen Wirtschaftsentwicklung? Anhand der offiziellen Rostat-Statistiken ist klar ersichtlich, inwiefern sich Russland unter Putin in den Jahren 2000- 2010 entwickelt und verfestigt hat. In dieser Zeit stieg das Bruttoinlandsprodukt Russlands um 96,7%, der Aussenhandel wuchs um 332%, die Handelsbilanz um 150%, während ausländische Investitionen um ganze 952% anzogen. Die Aussenschulden sanken um 83,3%, und die Inflation ging im Vergleich zum Jahr 2000 um -56,5% zurück. Die Industrieproduktion wuchs um 47%, die Löhne stiegen indes um 142% und die Renten gar um 231%. Der Einzelhandel wuchs um 156%, während die Armutsrate mit -56,6% und die Arbeitslosigkeit mit -29,2% sanken. Vladimir Putin also als gnadenlosen Wirtschaftsdiktator darzustellen, erscheint aufgrund dieser Informationen mehr als fragwürdig. Wenn Taten und nüchterne Fakten wie solche ans Licht kommen, werden Medienverdrehungen nur umso verdrehter. Apropos Diktatorvorwürfe: Wir zeigen Ihnen jetzt einen kurzen Ausschnitt aus der Pressekonferenz mit Putin in Wien. Sehen Sie selbst, wie Putin diese Dikatorvorwürfe mit Humor nimmt. Schauen Sie sich dazu doch auch noch den kurzen Ausschnitt aus dieser Pressekonferenz an, den wir heute auf Bildung unzensiert ausstrahlen. ... Und empfehlen Sie wahrheitssuchenden Menschen unseren Kanal weiter. Auf Wiedersehen.

Quellen/Links:
- SRF1-8Uhr-Nachrichten vom 28.06.2014
- http://www.netstudien.de/Russland/chodorkowski.htm#.UrWYu_uB4tA
- http://www.nachdenkseiten.de/?p=19739
- http://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Borissowitsch_Chodorkowski
- http://www.gks.ru/wps/wcm/connect/rosstat_main/rosstat/en/main/