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Krise in Italien: Ganze Stadtzentren machen dicht | 13. August 2013 | klagemauer.tv

vor 6 Jahren
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http://www.klagemauer.tv/index.php?a=showportal&keyword=wirtschaft&id=1373

Wenn wir unseren Politikern und Wirtschaftsführern Glauben schenken sollen, dann müssen wir sie an ihren vergangenen Aussagen messen. Hier ein kurzer Auszug darüber, dass die Finanzkrise in den Augen unserer Politiker im Abklingen ist. Nachzulesen bei Reuters: „Ich denke, die Euro-Krise hat sich um die Ecke verabschiedet." -- Christine Lagarde, französische Finanzministerin, Januar 2011. „Ich glaube, die Spitze der Krise ist hinter uns, denn seitdem alle Probleme publiziert wurden, hat sich eine Menge verändert und vieles ist geschehen." -- Ex-EZB* ChefÖkonom Otmar Issing, Januar 2012. „Wir können sagen, dass das Schlimmste nun hinter uns ist, aber wir können uns noch nicht zurücklehnen." -- Wolfgang Schäuble, deutscher Finanzminister und der ehemalige französische Finanzminister François Baroin, März 2012. „Das Schlimmste ist vorbei, ein paar Risiken bleiben noch." -- EZB-Präsident Mario Draghi, März 2012 . „Das Schlimmste der Krise, so scheint es, ist nun vorbei." -- EZB-Direktionsmitglied Jörg Asmussen, April 2012. „Ich bestätige, dass die Euro- Krise nun vorbei ist", sagte Frankreichs Präsident François Hollande am 9. Juni 2013 in BBC News. Diese Ausgabe führt nun vor Augen, ob unsere Politiker uns die Wahrheit erzählen oder uns allen (Schlaf-) Sand in die Augen streuen. Aber urteilen Sie selbst. Und nutzen Sie diese S&G, um unser Geld- und Finanzsystem besser zu verstehen. Denn nur der, der die Dinge versteht, kann etwas verändern. Die Redaktion (khc.) *Europäische Zentralbank Im Würgegriff der Krise in Italien hissen immer mehr Kaufleute die weiße Fahne und schließen ihre Läden. Auf vielen Straßen in Metropolen wie Turin, Mailand und Rom sind trostlose leere Geschäfte zu sehen. „Täglich schließen in Italien 134 Geschäfte und Lokale. Seit Beginn der Krise 2008 haben 224.000 Geschäftsinhaber ihre Arbeit verloren", betont der Präsident des Kaufleuteverbands Confesercenti, Marco Venturi. Er schätzt, dass im Handel in sechs Jahren 1,6 Millionen Jobs verloren gegangen sind. In den letzten sechs Krisenjahren sei der Konsum um 145 Mrd. Euro zurückgegangen, was einem Minus von 6.000 Euro pro Familie entspreche. Dies hänge zum Großteil mit dem Einnahmenrückgang zusammen. Das Einkommen pro Familie sei um 9.700 Euro gesunken. Zusätzlich sei die Steuerlast in Italien unerträglich und beeinträchtige die Kaufkraft der Familien noch weiter, die 2013 um nochmals 4.000 Euro sinken werde.

Quellen/Links:
- http://blogs.reuters.com/macroscope/2013/06/11/the-euro-zone-crisis-is-over-apparently/
- http://www.format.at/articles/1325/931/360612/krise-italien-ganze-stadtzentren