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Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Ronny: Das Sein hört nirgendwo mehr auf

vor 2 Jahren
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Satsang mit Ronny Hiess von Juni 2017, gefilmt von Jetzt TV, von Devasetu (Jetzt-TV, Ronny Satsang12). Alles was uns begegnet sind Muster und Kreise, immer wiederkehrend, jede Begegnung / Erscheinung eine Manifestation des Unbekannten, trifft auf sich Selbst. Was hier stattfindet, ist diese unberührbare Stille. Beim Anschauen der Verstandesbewegung ohne Wegdrücken und ohne Zugreifen entleert sie sich und Du kriegst mit, dass das Ungeborene hier ist, dasselbe mit Gefühlen. Gefühle, und den Körper wertschätzen, spüren, sich einen Moment darauf einlassen. Es kann erkannt werden was im Menschen geschieht und dass das Geschehen in sich vollständig ist, sich Ganzheit zeigt. Killer für Konzepte. Sein ohne Konzepte, -Bilder, -wissen müssen, -Vorrauschau ist aus sich heraus Mitgefühl, Frieden. Ein eigener Segen, sich so wahrzunehmen, wie du erscheinst aus sich selbst heraus, automatisch. Kaum noch Zugriff auf die Gedanken. Nur in der Identifikation mit den Gedanken und der Geschichte gibt es die Idee, dass es Dir gehört. Freiheit zu sehen, dass das, was stattfindet, aus der Grundlosigkeit geschieht ohne Ortung. Herausforderung, die Geschichte mit einen Moment über Bord zu schmeißen, Bewusstsein trifft hier auf sich, kein Ich dem es gehört. Nisargadatta: „Sie müssen es satthaben, eine Person sein zu wollen.“ Alles, was Du wissen, erfahren und erleben kannst ist nicht das, was du bist. Das grundlegende Sein von Anwesenheit und Wahrnehmung ist das Einzige, was sich nicht verändert, auf der Basis ein Individuum zu sein gibt es die Wechsel. Deine Natur, die Natur von Bewusstsein, ist in keinen Bereich von Erfahrung angesiedelt, das Ende von Leiden. Wirklichkeit ist das, was ist und nicht wird. Es ist wichtig, dass das, was ist, offensichtlich und zum Mittelpunkt des Erlebens wird in der ungebundenen Stille. Ich bin hier, verändert sich nicht, steht in keiner Beziehung, gleichzeitig kann dadurch Berührung und Resonanz stattfinden. Es wird „greifbar“, offensichtlich, alles verschluckend, hat mehr „Substanz“ als die scheinbaren Dinge. Definitionsfrage mit dem Offensichtlichen. Sich dem Annähern, als Tatsache anerkennen, realisieren, verstoffwechseln und darin verweilen, das Sein hört nirgendwo mehr auf. Paradoxe Verkörperung, Selbstverwirklichung. Schön sich dem immer wieder hinzugeben. Scheinbar das Möglichste tun, aktive Hingabe, die in Stille mündet, verwandelt zum Selbstläufer, zur Erfahrung nie etwas gemacht zu haben, der Körper verschwindet und nur noch Energetik, das Selbst an sich stattfindet, unbewegt. Erleben, was da ist, es auskosten ohne Filter, Etikett und Wissen, es eröffnet sich das Sein durch diesen Moment endlos, unbezahlbare Qualität, mittendrin. Eröffnet, dass wir nichts sind, was geboren wurde oder sterben wird. Die Angst vor dem Leben, vor dem Tod und die Geschichte – weg! Keine Trennung, mittendrin, nicht objektiviert und dennoch manifestiert. Im praktischen persönlichen Leben objektiviert. Still werden und betrachten als etwas, was nicht getrennt ist von dir, unveränderlich, jetzt hier, immer still. Geschieht durch den Körper, aber nicht an den Körper gebunden, in Allem, immer mit Dir, das, was du bist. Durch das Geschehen berührt sich das Sein selbst. In dem Identisch-Sein gibt es nichts mehr, was du wissen, wahrnehmen kannst, kein glückselig sein, Frieden, keine Erfahrung – kein Zweites, trotzdem bist du. Du hast es nicht verlassen. Das Sein, wie es ist als vollständig erkennen, jeder Moment, du in der Natur ungeteilt, dein Erscheinen. Alle Inhalte tauchen in dir auf, Energetik, Energie trifft auf sich Selbst, du bezeugst ohne Trennung. Dieselbe Energie strömt durch den ganzen Raum, was durch alles geschieht, hier, darin liegt was gesucht wurde, nichts muss erarbeitet werden. Spannend zu entdecken, du bist die Freiheit. Ohne Geschichte geht man nicht leer aus, die Leere ist voll. Liebe aus sich selbst heraus, ohne zu wissen, wer du bist, Freiheit durch alle Emotionen oder auch ohne. Es bröckelt weg und du wirst dich nicht mehr los. Im Anschauen der Identifikation zerfällt sie, darin wird offensichtlich, bevor etwas war, war ich, während es sich identifiziert hat, war ich, was ich bin und wieder abgelöst, bin ich immer noch unverändert. Der Genuss ist die Offensichtlichkeit, kann man sich aber nicht konservieren, es gibt keinen Anspruch daran. Schön, dass es sich aus sich selbst heraus aufdrängt und nebenbei zeigt, das Leben spielt mit sich. Illusion, es muss immer so für mich sein, mich ist eine Vorstellung; es macht hilflos, so hilflos, dass wir keine brauchen. Du bist das, was immer ist – das sein Selbst. Wertvoll, wenn nichts passiert und das, was da ist, einfach ganz hier ankommen darf, mit jeder Zelle gespürt werden kann, dass es keine Trennung gibt, das Sein durch alles stattfindet.