Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Jetzt TV Jetzt TV

Gelebte Weisheit - hierjetzt!

Renate Busam: Sich dem inneren Raum zuwenden, wo immer schon alles eins ist

vor 3 Jahren
0
0
96

Dieses Interview fand im September 2015 in Renates Haus im Schwarzwald statt. Fragen von Devasetu (Jetzt-TV, Renate Busam Interview07).
Die Zeit der Neuerung und Entflechtungen; die transzendente Kraft nimmt zu und wird sehr stark werden, das stellt eine enorme Hilfe für uns alle dar; Neues und Unbekanntes machen uns meist Angst, das System neigt dazu, dass besser alles so bleiben soll, wie es ist; kollektive Formen von Bewusstseinsbewegungen zwingen uns dazu, uns in einer Weise zu öffnen, wie es die psychische Struktur niemals freiwillig tun würde; viele Bewusstseinshaltungen und Wertorientierungen, die bislang Sicherheit vermittelt haben, brechen jetzt zusammen; den eigenen authentischen Ausdruck, jenseits der eigenen Ichstruktur, im inneren Zentrum zu finden; den Fokus des Interesses von den äußeren Turbulenzen und auseinanderbrechenden Strukturen abziehen und sich nach innen wenden, wo immer schon alles eins ist; eine innere Insel der Sicherheit, die nicht mehr an äußeren Strukturen hängt; der Raum, der in sich leer und frei ist; spüren, dass dieser freie Raum in uns eine Ereignisgleiche zum Außen schafft, die uns als individuelles System ermöglicht, ganz in Frieden zu sein, mit was auch immer im Außen passiert; der Fokus der inneren Einheitsfindung ist die Spiegelung im Absoluten; das große Mysterium des Lebens ist, dass es eine innere Ebene gibt, auf der alle Unterschiedlichkeit zusammenfällt, und nur noch Einheit ist; die fundamentale metaphysische Wahrheit ist die innere Einheit aller Dinge; über die Vermischung der Kulturen; die Entwicklung einer Kultur des Friedens; Gewaltfreiheit im Denken, Fühlen und Handeln; es ist in jedem Fall sinnvoll sich zu bemühen, sich nach innen und auf die Stille auszurichten; dass der Schleier zerreißt und ich plötzlich weiß, wer ich bin, ist ein Akt der Gnade; der Shift nach innen kann begleitet sein gleichzeitig von Gnade und Bemühen, das ist kein Widerspruch; es gibt keinen Unterschied zwischen dem individuellen System und der universellen Einheit des Bewusstseins; Hilfeleistung z.B. für Flüchtlinge kann aus dem Wollen des Ichs kommen, damit es sich dann besser fühlt, was leicht zu Frustration für den Helfenden umschlagen kann; das Handeln muss aus der inneren Einheit heraus, wo die Liebe selbstverständlich ist, geschehen; der Dynamik zwischen dem, was immer ist und dem, was wird, sind wir ausgeliefert; einen Ausgleich schaffen, indem wir uns dem raumlosen Raum in uns zuwenden, der immer stabil ist; sich dem inneren Guru hingeben; es reicht nicht aus, sich allein dem Leben hinzugeben; die Lebensform, in der wir sind, ist dreidimensional und somit polar und das wird sie auch immer bleiben; um die innere Einheit von Leben wissen, dann können wir uns dem Leben hingeben; die innere Einheit des Lebens ist identisch mit dem inneren und äußeren Guru; über Missbrauch im Spirituellen Bereich seitens des Gurus; vom Bewusstseinsfeld her gibt es keinen Unterschied zwischen Opfer und Täter, es gibt nur scheinbar getrennte Rollen; in dem Moment, in dem ich bereit bin, ja zu sagen zu dem, was immer ist und genug Selbstliebe zu meinem System empfinde, ist Missbrauch kein Thema mehr; Missbrauch fängt schon da an, wo der Guru nicht die Beschaffenheit der Grenzen des Schülers spiegelt, sondern wo der Guru sein eigenes Gedankengut und eigene Konzepte dem Schüler überstülpt; immer wenn eine Reibung zwischen Guru und Schüler entsteht, ist es wichtig, den Anderen freizugeben; der wahre Guru wirkt durch Präsenz und Transzendenz auf der abstraktesten Ebene; über die grundsätzliche Frage der Tabuisierung von Sexualität zwischen Lehrer und Schüler; Verbote funktionieren nicht, aber als Orientierung ist es sinnvoll, die Sexualität von der Lehrer-Schüler-Beziehung zu trennen; über Strukturen innerhalb der eigenen Familie und deren Auflösung; unsere vorgeburtlichen karmischen Samen haben eine Resonanz zum Familienfeld; wenn diese karmischen Strukturen gesehen werden und im Rahmen des Familienlebens ausgelebt sind, dann kollabieren diese Muster in Bezug auf die Familienmitglieder; nicht nur die äußeren Beziehungen klären, sondern vor allem die inneren, also die Resonanz der Energien meines Vaters, meiner Mutter, meines Bruders etc. in mir selbst; wenn die karmischen Samen der Matrix, die als Bewusstseinsfeld durch mich wirken, keine Bedeutung mehr haben; alle auftauchenden Formen gleichermaßen willkommen heißen; die Auflösung der inneren Familienstrukturen ist Voraussetzung für den Wegfall der Identifikation; in dem Moment, in dem ich nicht mehr in Resonanz mit der Form bin, ist da nur noch Einheit, das reine Sein; den Anderen in seinem höchsten Wesen anerkennen; die unschuldige Präsenz, die in der Natur zu spüren ist, erinnert uns an das, was wir wirklich sind.