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Muni: Gott, oh Gott!

vor 2 Tagen
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Dieser Satsang mit Muni ist von März 2017. Danke an die Filmerin (Jetzt-TV, Muni satsang56).

Ein Objekt hat keine feste beständige Form. Das Selbst, absolut gesehen, hat keinerlei Form, wir sind das, es braucht keine Beziehung, Orientierung dahin. Wir wissen dies, nur deine Tendenz, dich woanders hin zu orientieren, auf Objekthaftes, verhindert dies zu erkennen. Du bist das in jedem Moment, jetzt schon; schauen, wie es ist, wenn die Aufmerksamkeit darauf ruht; nicht jeder kann sich abstrakt auf etwas beziehen, was keine Form hat, es kann auch als Symbol z.B. ein Meister sein. Das Abstrakte ist die höchste Form. Die Wahrheit, die als Einzige existiert, ist, dass es nur das Selbst gibt, formlos und immer schon existent; du bist das und nicht die Form.Wir sind nicht die Handelnden, es passiert nur, was angelegt ist. Die Frage „Wer bin ich?“ öffnet tiefes Wissen in uns, diese Qualität ist immer. Man kann damit nichts anfangen, es fängt etwas mit uns an, es beendet, was wir nicht sind, das ist der Anfang für uns zu leben, was wir sind. Das Persönliche kommt und geht, die Verhaftung an die Form erzeugt Leid. Satsang: die Anerkennung, von dem, was immer schon ist, die absolute Einfachheit; durchschauen, was nicht relevant, beliebig austauschbar, nicht wichtig ist, dann ist automatisch der Fokus da, wo Freiheit von Leid ist. Das Selbst, die Basis, kann sich nicht erkennen oder erfahren, es ist mit sich selbst identisch. Bewusstsein spielt alle Formen, auch die Identifikation mit dem Ich. Fällt sie weg, erkennt Bewusstsein sich als jenseits von Bewusstsein, nicht in dieser Form. Als Nebenwirkung taucht Frieden auf, keine Bedürftigkeit. Die bindende Kraft lässt nach, freier Fluss von Energie, unpersönlicher Natur, Freude im System. Wenn man die Persönlichkeitsstruktur richtig satt hat, sagt man: „Ohne mich!“ – das beste, was einem passieren kann. Was ist Liebe, wo ist sie, bekomme ich sie, bin ich Liebe? Die Idee satt sein, noch irgendwo etwas zu bekommen. Karma, Schuldfrage, wer ist der Handelnde? Worum es auch immer geht im scheinbaren Außen, es hat immer etwas mit uns zu tun; durchschauen, wie es wirklich ist, damit in Frieden kommen. Das, was Gott ist, ist die höchste Instanz in uns. Die Position von Gott einnehmen, die formlose Qualität, die nicht schöpft, nicht wertet, nicht dran herum bastelt, das ist, was Liebe ist. Die persönliche Form braucht einen Schuldigen. Niemand ist da, der Schuld sein könnte, keine persönliche Qualität oder Hintergrund, spontanes Entstehen. Zeitgleiche Gesamtphänomene geschehen. Aus den Menschen heraus entstehen bestimmte Ausdrucksformen, die sich der Spiritualität und auch den wissenschaftlichen Sektor (der noch entgrenzt werden muss) widmen, in dieser Zeit potenziert (unpersönliches Geschehen). Auf der Ebene von Wissen ist nicht Zufriedenheit. Man muss nichts wissen, außer sich selbst zu kennen, jenseits von jedem Tun und von Fakten; Wissen wird präsentiert, wenn du es brauchst. Mitgefühl haben mit dem Ausdruck in dir, du bist nicht der Ausdruck, du bist die Möglichkeit zu sehen, was abläuft, du bist nicht, was abläuft.