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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Zum zehnten Todestag von Jörg Haider - Mensch, Mythos, Medienstar

vor 11 Monaten
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Mensch, Mythos, Medienstar – und diese ihm posthum zugeschriebenen Attribute sind längst nicht verblasst. 10 Jahre nach seinem Tod ist Jörg Haiders intellektuelles und politisches Erbe für Österreich und Europa aktueller denn je. Seine Prophezeiungen, für die er zu Lebzeiten bekämpft und gleichermaßen geliebt wurde, haben sich schmerzhaft erfüllt. Seine politischen Forderungen, für die er kritisiert und gleichzeitig von vielen Menschen verstanden wurde, finden sich heute tatsächlich in allen politischen Lagern und Programmen. Im Leben teils unverstanden, steht historisch betrachtet heute außer Zweifel, dass er seiner Zeit voraus war und selbst sein früher Tod die Vielschichtigkeit seines Wirkens nicht beendete. Heute stellen die ernstzunehmenden Kritiker seiner Politik fest: Er war nie weg! Sein Volksbegehren „Österreich zuerst“ ist Bestandteil der gegenwärtigen Gesetzgebung, die Zusammenlegung der Sozialversicherungen und eine künftige Reform des Staatswesen tragen seine Handschrift. Mit dem Kindergeld hat er einen sozial- und familienpolitischen Meilenstein gesetzt. Mit seinem Werk „Die Freiheit, die ich meine“ hat er ein politisches Testament hinterlassen, das gleichsam als Kompass für all jene Menschen dient, die eine politische Erneuerung auf Basis eines umfassenden Freiheitsbegriffes anstreben. Nach all den Jahren löst sich die oft beschworene Mär vom billigen Populisten vollständig auf, weil sichtbar wird, dass er sowohl in wohlbegründeter Theorie, als auch in authentisch gelebter Praxis die Haupttriebfeder der Abschaffung des rot-schwarzen Feudalwesens in der Republik war. Und dieser Umstand ist eine späte Bestätigung für seine Familie und die vielen Menschen unseres Landes, die dieser Tage in besonderer Weise diesem großartigen Menschen und Politiker, diesem Giganten der Republik gedenken.