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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Offene Worte an HC Strache

vor 3 Wochen
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Lieber HC Strache

Manche Menschen neigen dazu, sich am Fehler des Nächsten regelrecht zu delektieren, sich im Unglück des Anderen zu suhlen. Es möge Ihnen in diesen Tagen ein Trost sein: Die Schadenfreude ist bei einigen Zeitgenossen die einzig mögliche Form von Anteilnahme. Für mich zählen heute nicht die Worte von vor 2 Jahren auf Ibiza, sondern die konkreten Taten und Handlungen der letzten 1 ½ Jahre in und für Österreich. Und wenn ich der letzte Mensch in dieser Republik sein sollte, der nur einen Funken Anstand hat, sage ich als einfacher Staatsbürger und Steuerzahler aufrichtig DANKE! Die Regierung, die vor kurzem mutwillig den Parteieninteressen geopfert wurde, hat im letzten Jahr mehr auf die Beine gestellt, als die politischen Bruchpiloten der Jahrzehnte davor. Sie haben Österreich aus der Agonie des Stillstands und des Streits, aus dem Schlafwagen Europas herausgeholt und unser Land in den Expresszug gesetzt. Ich weiß, es war ein Kraftakt, die Herrschaftsrechte der Systemparteien zu überwinden, die großkoalitionären Machtkartelle in allen Bereichen unseres Lebens zurückzudrängen.

Der Familienbonus, die Deutschförderklassen, die strengeren Asylgesetze, eine Lehrlingsoffensive, die Abschaffung des Pflegeregresses, die Erhöhung der Pensionen erstmals über der Inflation, ein Nulldefizit nach Jahren der unverantwortlichen Schuldenpolitik, 4.100 Polizisten für mehr Sicherheit, ein Maßnahmenpaket gegen den politischen Islam, Kopftuchverbot, Sozialversicherungsreform, die Senkung der Arbeitslosenversicherungsbeiträge – das sind nur einigen Maßnahmen, die Sie mit dem Bundeskanzler zusammengebracht haben.

Die Bürgerinnen und Bürger blickten mit Stolz auf diese Regierung und im Vergleich zur Dauerkatastrophe in Merkels „Wir schaffen das“-Deutschland, regierte bei uns der gesunde Hausverstand und die Logik.

Unzählige Bürger denken heute, in den Chaostagen der Staatskrise, dasselbe: Man lernt etwas erst zu schätzen, wenn man es nicht mehr hat. In diesem Sinne ein freundschaftlicher Ausblick in dunklen Tagen: Die Wahrheit ist eben eine Tochter der Zeit!