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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Österreichs Politik - wenn Kabarettisten vor Neid erblassen!

vor 4 Wochen
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Wenn das beste Kabarett traurig im Schatten der skurrilen Realität steht, wenn selbst amtsbekannte Humoristen vor den Tatsachen verstummen, dann heißt es: Willkommen in Österreichs Innenpolitik.

Nach Pizzabote Kern versucht sich nun die Genossin Vorsitzende der SozialistInnen Pamela Joy Rendi Wagner in profaner Hausfrauenarbeit. Im Wettkampf mit ihrem innerparteilichen Sprengmeister von den Gestaden der burgenländischen Froschlake, auch Neusiedlersee genannt, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, feierte Pamela, mit dem Beinnamen die Glücklose, einen auch für sie überraschenden Pyrrhussieg. Zum Entsetzen der radikal-feministischen Liga ihrer Partei, also den kurzgeschorenen hübsch-hässlichen Hosenträgerinnen, gewann sie doch tatsächlich beim parteiinternen Bügel-Wettbewerb. Vorsicht Genossin, denn die SPÖ ist schneller dahingebügelt, als Ihnen lieb ist. Bei der Gelegenheit nutze ich die Gunst der Stunde und entschuldige mich höflich bei Kurzzeitkanzler Kern. Der war gegen die derzeitige rote Geisterbahn in der Löwelstraße noch eine Lichtgestalt.

Derweil wird auch die spanische Promillephantasie zu Ibiza von der Realität eingeholt. Der mittlerweile emeritierte Vizekanzler fabulierte ja bekanntermaßen vor Jahren – unter welchem Einfluss auch immer - über abstrakte Möglichkeiten, wie man Parteispenden am Rechnungshof vorbei, einkassiert. Wie wir nunmehr wissen blieben diese Ideen zumindest für die FPÖ gottlob Phantasie. Die ÖVP hingegen machte aus den schalen Worten konkrete Taten. Herr Kurz, wer mit den Sponsoren selbst im Schlachthaus sitzt, sollte halt nicht mit Schweinen werfen! Überhaupt bin ich folgender Meinung: Wer Kurz will, braucht ihn nur zu wählen und nicht zu kaufen!

Apropos Basti Fantasti: Segensgeschwängert und dank Handauflegung durch einen pensionierten australischen Drogendealer auf Wolke 7 schwebend, kündigt er nun an, mit den Freiheitlichen keine Koalition mehr einzugehen. Damit ist die vielzitierte Fortsetzung des Weges wohl gescheitert. Schade, denn ich war ein Fan der bürgerlichen Regierung. Rein mathematisch bleiben Kurz daher noch Pamela Joy oder die grünen Ökoterroristen als Mehrheitsbeschaffer übrig. Natürlich wären auch noch die Neos eine Möglichkeit, nur hält sich diese der Oligarchenfreund Haselsteiner ganz exklusiv. Der braucht keine Nichten mit dreckigen Zehennägeln, der hat Deripaska. Wie im ganzen Land bereits zu vernehmen ist, jubeln Wirtschafts- und Bauernbund regelrecht ob dieser einzigartigen Chance, das Land an die Wand zu fahren. Herr Kurz, ob Sie für diesen Kurs die Unterstützung bürgerlich-liberaler Wähler der Mitte bekommen, wage ich zu bezweifeln.

Joachim Ringelnatz meinte einst: Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt. Wie wahr, wie wahr!