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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Österreichs Kunstinstallation „Wald im Stadion“ eine weltweite Lachnummer

vor 1 Monat
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Österreichs hinlänglicher wie zweifelhafter Weltruhm ist nach dem Fritzl-Keller in Niederösterreich endlich wieder um eine folgenschwere Facette, um den lebenden Beweis der Idiotie der Anführer eines Bundeslandes, reicher geworden. Von CNN, die New York Times über die BILD bis hin zur Spatzenpost Österreichs. Ja, wir haben es endlich wieder einmal auf die Titelseiten aller Zeitungen des klimageschwächten Globus geschafft. Und während der mediale Außenblick auf uns ein aus- und zunehmend lächerlicher, um nicht zu sagen desaströser ist, wir unser Land als Nation täuschbarer Dorftrottel präsentieren, feiern wenigstens die leicht begeisterungsfähigen regionalen Schmierenblätter das bebaumte Fußballstadion, das neue Waldstadion zu Klagenfurt, ab. Sie hören richtig, die ganze Welt lacht – uns aus: Ins ausgerechnet waldreichste Gebiet Österreichs wurden im Rahmen einer sogenannten „Kunstaktion gegen das Waldsterben“ - inspiriert durch die seuchenartig ausbreitende Klimahysterie - ausgerechnet aus den Niederlanden, aus Deutschland und Italien tausende Kilometer weit, hunderte Bäume – der Qualität dieser Aktion entsprechend übrigens Flachwurzler - mittels dicker fetter Diesel-LKW’s quer durch Europa ins kleine Kärnten herangekarrt, um sie in einem Fußballstadion am bisherigen Spielfeld einzugraben. Und als ob es nicht schon genug des millionenschweren Wahnsinns wäre, hat man neben dem zum Wald mutierten Alt-Stadion ein kleines holzfreies Ausweichstadion für die Sportler erbaut. Ich rekapituliere: Bäume aus halb Europa ins waldreiche Kärnten, diese wiederum in ein Sportstadion, für dessen Bepflanzung man tonnenweise Erde transportierte und verschob, um dann statt des alten Stadions ein Neues erbauen zu müssen. Millionen Euro an Kosten! Die Klimabilanz dieser unter dem Deckmantel der Kunst und Kultur titulierten Natur- und Finanzkatastrophe, dieser Abkassiererei eines sprichwörtlichen Wald- und Wiesenaktionisten, lässt sich sehen. Unter uns gesagt: Man hätte um das gleiche Geld das Klagenfurter Rathaus und die Landesregierung samt der dort weilenden Rindviecher und Kamele von Christo verhüllen lassen können, aber steuerschonend luftdicht! Und bei der Gelegenheit auch gleich jene Redaktionen samt dortiger Armleuchter, die einen solchen Wettbewerb der Narretei abjubeln. Übrigens, die euphorisierten Journalisten, welche diese sinn- und nutzlose Aktion gegen das Waldsterben gewidmet haben wollen, entstammen jenen Redaktionen, die erst unlängst wegen der Ausbreitung der Wälder das Ende der Almen herbeigeschrieben haben. Wer sich einen Wald ansehen will, soll am besten einen Wald aufsuchen. Wer die Schönheit der Natur betrachten will, soll raus in die Natur. Und wer Kunst und Kultur und Kultur liebt, soll diesen einzigartigen Ausdruck des menschlichen Talents genießen. Das Waldstadion von Klagenfurt hat weder was mit Kunst, noch mit Umwelt zu tun. Paul Klee sagte einst: „Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar.“ In diesem Fall hat sich die Dummheit jener Menschen gezeigt, die sich an diesem teuren „Nichts“ noch ergötzen können.