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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Österreich schützt künftig sein Sozialsystem vor dem Sozialtourismus

vor 1 Jahr
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Es gehört zu den bemerkenswerten und leicht durchschaubaren Heucheleien der Republik, dass sich gerade jene politischen Kräfte, die jahrelang die Ungerechtigkeit des Sozialsystems verbrochen haben, nun darüber echauffieren, integrationsunwilligen Zuwanderern die Mindestsicherung zu kürzen. Wie fühlt sich ein Ausgleichszulagenbezieher, der sein ganzes Leben lang geschuftet hat, Österreich aufgebaut hat und nun mit knapp 910 Euro im Monat das Auskommen finden muss, wenn andererseits unser an sich wohldotiertes Sozialsystem von Sozialfällen aller Herren Länder geflutet wird, denen man mit bis zu 3.000 Euro volkstümlich gesagt, den „Hintern vergoldet“? Wie fühlen sich jene knapp 250.000 Menschen in unserem Land, denen nach Abzug von Wohnkosten, Strom, Heizung, Wasser, Kreditrate, Telefon etc. tatsächlich nur mehr 150 bis 200 Euro Einkommen zum Auskommen überbleiben, währenddessen unser Sozialsystem – das am Silbertablett liegende Paradies für Sozialmissbrauch - ein Selbstbedienungsladen für einen Sozialtourismus in die Mindestsicherung wurde? Die Antwort: Diese Menschen, die nach Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit schreien, fühlen sich schlichtweg im Stich gelassen. Von einer Partei, die jahrzehntelang den Sozialminister der Republik gestellt, das Soziale im Namen trägt aber den vielzitierten und missbrauchten „kleinen Mann“ immer erst dann entdeckt hat, wenn sie knapp einmal nicht an den Futtertrögen der Regierung gesessen sind. Es ist daher gut und richtig, dass eine Bundesregierung nun daran geht, die Plünderung unserer Sozialleistungen zu unterbinden, für Gerechtigkeit sorgt und Leistung von Migranten einfordert. Millionen von Arbeitern, Angestellten und Unternehmern finanzieren durch ihre harte Arbeit täglich ein solidarisches Sozialsystem, das in Zukunft jene unterstützt, die es brauchen und nicht jene, die die Leistung nur wollen und keinen einzigen Cent jemals ins System eingezahlt haben, niemals eine solidarische Leistung an der Gesellschaft erbracht haben. Und es sollten sich die Berufsempörer von Links gut überlegen auf wessen Seite sie stehen: Auf der Seite einer sozialen Vernunft, eines gerechten Ausgleichs oder auf der Seite jener Figuren, die ausschließlich ein Leben auf Kosten anderer führen wollen und dabei keinerlei Integrationsbereitschaft zeigen. Die Menschen in unserem Land haben die Propagandawalze gegen die Sozialministerin bereits durchschaut, denn diese setzt erstmals Initiativen, um unser Sozialsystem zu schützen.