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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Frankreich: Das Karussell des Terrors dreht sich wieder

vor 1 Jahr
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Frankreich: Terroranschlag, mehrere Tote, Geiselnahme, Täter den Behörden längst bekannt, Schock, Tränen, Tod, Trauer.
Facebook: Katzenbilder werden hochgeladen. Je suis-France Buttons gepostet.
Das Karussell des Terrors dreht sich wieder, die Fratze des Unintegrierbaren zeigt sich einmal mehr. Legionen von Staats- und Regierungschefs werden in den nächsten Stunden wieder ausrücken und die bereits vorbereitete Formel mit heruntergelassenen Mundwinkeln verlesen: „Wir beugen uns nicht dem Terror, die Demokratie ist stärker als der Tod“. Die Raute des Grauens tritt demnächst in Berlin vor die Kamera und wiederholt zum gefühlt hundertsten Mal ihre Beileidsbekundung Richtung Paris.
Und bevor die Opfer noch geborgen sind, geschweige denn beerdigt, wird die Politik Europas zur Unterwanderung unserer Gesellschaft ohne Unterlass fortgesetzt. Während andere weinen, beugt sich Herr Juncker seiner Dauerillumination. Während andere trauern, erfreut sich Frau Merkel ihrer vierten Kanzlerschaft und fabuliert freudentrunken, wer denn nicht aller zu Deutschland und Europa gehöre.
Ein altes lateinische Sprichwort besagt: „Qui tacet, consentire videtur“ - Schweigen wird als Zustimmung betrachtet. Und dieses unendliche Schweigen, diese unfassbare Untätigkeit und die vorsätzliche Prolongierung der Gesetzlosigkeit der Staats- und Regierungschef kann als Sabotage am Frieden unseres Kontinents betrachtet werden. Pontius Pilatus wusch seine Hände in Unschuld. Soviel Wasser gibt es gar nicht, dass die Staats- und Regierungschefs Europas das Blut der Opfer von ihren Händen bekommen.