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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Die NEOS, der lebendige Beweis für die offene Psychiatrie in Österreich

vor 7 Monaten
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An Euch Neos,
wenn es jemals den Beweis gebraucht hätte, dass Österreich in Wahrheit eine offene Psychiatrie ist, Ihr seid es in voller Pracht. By the way: Ich habe mir eigentlich geschworen, mich niemals in einer eigenen Botschaft mit Euch auch nur eine Sekunde meiner wertvollen Lebenszeit zu beschäftigen. Warum?
Eine pink angeschmierter Haufen, der sich Partei schimpft, aber dann doch eher an die „Wachturm-Verkäufer für ganz Arme“ erinnert, liegt jetzt nicht im Hauptaugenmerk eines einigermaßen vernünftigen und politisch interessierten Menschen.
Eure Gründungsmutter Heide Schmidt ist jetzt auch nicht unbedingt eine prickelnde Zeitgenossin, die nur eine Silbe wert wäre. Und homöopathische Baumumarmer, politische Schreibabys und hyperaktive Duracellhasen gibt’s auch genügend in unserem Land. Aber jetzt ist es soweit, Ihr habt nun endgültig Eure Daseinsberechtigung als politische Kraft verloren:
Ihr habt einen rechtskräftig verurteilten Sexualstraftäter als Experten für das österreichische Parlament nominiert. Ein unabhängiges Gericht bescheinigte Eurem neuen Experten, ein „geistig abnormer Rechtsbrecher“ zu sein. Gut, zumindest die geistige Abnormität ist angesichts Eurer Redebeiträge und Forderungen durchaus schlüssig. Und der Rechtsbruch ist ja seit 2015 ein gängiges Prinzip der Politik geworden. Aber meine bescheidene Frage sei erlaubt: An welchem Hauseck rennt Ihr täglich an, wenn Ihr das Hohe Haus betretet? Ein Sexualstraftäter darf über das Sexualstrafrecht philosophieren. Geht’s noch? Was kommt als Nächstes: Eva Glawischnig als Expertin für suchterkrankte Spielautomatenopfer, Peter Pilz als Gleichbehandlungsexperte für wehrlose Frauen, Irmgard Griss als Expertin für Austrias Next Topmodel? Hans-Peter Haselsteiner als Experte für Ethik in der Wirtschaft?
Eurer Phantasie sind offenbar keine Grenzen gesetzt, die Geduldgrenzen der Österreicherinnen und Österreich sind angesichts dieser parlamentarischen Perversion aber leidlich erschöpft!