Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Die Bevormundung der Raucher, Enteignung der Wirte

vor 1 Monat
1
0
101

An die Bevormunder, Entmündigungsschreier,

Enteigner, Berufsmoralisten und Gesundheitsgouvernanten!

Kurzum: An Euch auf Euren Sesseln dahinsiechenden Parlamentarier!

Statistisch belegt sind 24,3 Prozent der Österreicher – für die genderbegabten auch ÖsterreicherInnen genannt – Raucher. Also 2.131.000 Menschen, das wäre übrigens die stimmenstärkste Partei in unserem Land, liefern jährlich 1,9 Milliarden Euro Tabaksteuer in die Kassen des Raubritter- und Wegelagererministeriums , vulgo Finanzamt. Nun plant Ihr berufsbedingten Quartalssäufer im Nationalrat also Euren finalen Anschlag auf uns und die 40.000 Gastronomiebetriebe in Österreich. Das absolute Rauchverbot soll dank der SPÖ und der ÖVP samt ihren rhetorisch unbegabten Beiwagerln – allesamt sinnigerweiser Marihuanaliberalisierer - im Parlament final beschlossen werden. Wir Raucher werden bevormundet, unsere Wirte, die Milliarden Euro aus ihren eigenen Taschen in die vernünftige Raumtrennung investiert haben, kalt enteignet. Willkommen in der kommunistischen Planwirtschaft, wo Wahlfreiheit ein Fremdwort ist, wo der Vertrauensgrundsatz nicht einmal die 19 Buchstaben wert ist, aus denen er besteht.

Hundegleich apportiert wird dieser gefühlt 100ste Meinungsumschwung der ein und derselben Politiker von Journalisten, bei denen zumindest der Nikotinbedarf die geringste Suchtgefahr und wahrscheinlich auch das kleinste Gesundheitsproblem darstellt. Gratuliere zu dieser unheiligen Allianz der Heuchler, deren Liberalität und Toleranz sich ausschließlich im „Wir schaffen das“-Chaos erschöpft hat.

Wer zur persönlichen Freiheit und zu einer liberalen Gesellschaftsordnung A sagt, muss auch B sagen:

Jeder Mensch und damit auch jeder Wirt sollte das Recht auf persönliche Freiheit und Entfaltung bis an jene Grenzen haben, wo er die Freiheit des Anderen beschneidet. Und diesem Grundsatz unserer Gesellschaftsordnung sind wir in Österreich mit dem „Berliner Modell“ gerecht geworden. Durch die Wahlfreiheit der Gastronomen, unter Beibehaltung von getrennten Bereichen, hat jeder Wirt die Freiheit gehabt, seine Lokalität so zu organisieren, wie er es für sich selbst, seine Mitarbeiter und Kunden für richtig hält. Nichtraucher wurden durch Raucher nicht belästigt und vice versa. Und jetzt werden Menschen bevormundet, Wähler vergrault, Wirte enteignet, Investitionen ausgelöscht, Betriebe gesperrt, Arbeitsplätze vernichtet. Um mit den Worten des Kurzzeit- und nunmehrigen Altkanzlers Kurz zu schließen: „Das Parlament wird im Juli entscheiden, das Volk wird im September bestimmen!“ Und wir werden nicht vergessen.