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Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

Das Drama der EU!

vor 2 Jahren
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Wir wollten Frieden und bekamen ein Brüsseler Bürokratiemonster, wir wollten Lösungen und bekamen Jean Claude Juncker. Wir wollten Wohlstand und bekamen die Teuerung durch den Euro. Wir wollten unsere kulturelle Identität stärken und wurden bevormundet. Wir wollten eine freie Wirtschaft und bekamen die Diktatur der Banken. Wir wollten grenzenlos reisen und bekommen dank fehlender Außengrenzen das Asylchaos. Wir wollten Fortschritt und bekamen den Stillstand!
Liebes Europa!
Zwei Weltkriege, Millionen Tote und Heimatlose brauchte es, um Dich aus den Wirren dieser furchtbaren Kriege zu erschaffen. Die Geschichte trennte Deine Länder blutig, die Geografie und Deine Werte einten den Kontinent. Dauerhaften Frieden und Wohlstand solltest Du uns bringen. Deine Väter Charles de Gaulle, Konrad Adenauer, Robert Schuman oder Sir Winston Churchill hatten das Grauen des II. Weltkrieges hinter sich gelassen und Dich geboren. Und heute? Schuldenkrise, Euro, Brexit, Asylchaos, Terror, Glühbirnenverordnung und Gurkenkrümmung. Das sind die Schlagworte, mit denen Deine Totengräber ihr Versagen täglich unter Beweis stellen.
Ja, es sind die, mangels Alternativen in ihre Ämter gespülten EU-Funktionäre, samt ihrer inhaltslosen Entourage, die als Lobbyisten des Stillstands unser friedliches Staatengebilde an den Rand des Abgrunds drängen. Aber auch die schwachen Staats- und Regierungschefs, welche ihren Vorgängern nicht einmal im Ansatz das Wasser reichen können, tun ihr Übriges.
Einmal mehr werden sich Charles de Gaulle, Adenauer oder Schumann angesichts der desaströsen Politik im Grab umdrehen. Diese Gründerväter – geschunden durch Weltkriege – hatten den Rück- aber auch Weitblick zu erkennen, dass dieser gemeinsame Kontinent nur durch ein geeintes Vorgehen befriedet werden kann. Sie trugen Europa im Kopf, aber vor allem in ihren Herzen.
Und gerade angesichts der gezielten Destabilisierung der EU durch die USA, sind alle aufrechten Demokraten gut beraten, diese kostbare Gemeinschaft endlich eigenständig zu reformieren. Europa ist nicht der nützliche Idiot der USA und der Nato. Europa braucht endlich eine eigenständige, starke, kräftige Außen- und Sicherheitspolitik. Europa braucht die kulturelle Identität der einzelnen Nationen, wie einen Bissen Brot. Und daher schließe ich heute: Die EU wird ohne die Zustimmung der Bürger Europas nicht überleben!