Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Gerald Grosz Gerald Grosz

Aktuelle Beiträge zum Zeitgeschehen, zur Innen- und Außenpolitik.

An Euch Umfragefälscher, Ihr Quacksalber und Kaffeesudleser der Nation!

vor 1 Jahr
0
0
9

An Euch Umfragefälscher,
Ihr Quacksalber und Kaffeesudleser der Nation!
In der Tradition von Esmeralda mit der Glaskugel versucht Ihr Scharlatane mit Euren sogenannten Umfragen die öffentliche Meinung gezielt zu steuern. Dies aber nicht aus einer eigenen Motivation heraus, sondern als preislich teures, inhaltlich hingegen billiges Auftragswerk Eurer Geldgeber in den Parteien. Euer mathematisches Können reicht dabei nicht einmal aus, um unfallfrei eine Packung Milch im nächstgelegenen Supermarkt zu kaufen. Das daraus jährlich resultierende Ergebnis Eurer rechnerischen Arbeit ist, dass Ihr die großen Verlierer der Wahlabende seid. Eure einzige Motivation und Überlebenschance ist es doch, die VIP-Buffets der Republik leer zu fressen. Wie die Parasiten klappert Ihr alle Gratisveranstaltungen ab und erhellt Eure verkümmerte Existenz am Schein der Prominenz, wie die Motten am Licht! Frei nach dem Motto "Wessen Buffet ich leer fresse und wessen Wein ich saufe, dessen Lied ich singe“ kann man Eure Ergebnisse leicht bewerten.
Nun habt Ihr also wieder Hochsaison, die Wahlen in Deutschland und Österreich füllen Eure Kassen. Gottgleich sitzt Ihr am Thron Eurer Meinungsforschung und urteilt über Weh und Heil der Kandidaten. Euer Instrument dabei ist der Fallbeileffekt, mit dem Ihr kleine Gruppierungen nach dem Motto der „verlorenen Stimme“ ins politische Jenseits befördert. Euer Grundsatz dabei: Wer bei Euch nicht das dreckige Schutzgeld einzahlt, kommt einfach nicht vor. Mir seriöser Markt- und Meinungsforschung hat Euer Geschäft nichts mehr zu tun.
Um an Auftraggeber zu gelangen, geht Ihr nach dem Motto vor: Jeden Tag steht ein Dummer auf, man muss ihn nur finden.
Und jetzt sind wir uns einmal ehrlich: Eure Umfragen macht Ihr zu Hause bei Euren Familien, bestenfalls befragt Ihr Eure eigenen Büromitarbeiter. Und am Ehesten befragt Ihr die Auftraggeber in den Parteizentralen, die Euch mundfertig die Zahlen Eures Machwerks liefern. Jede Professionelle hat dabei mehr Rückgrat, mehr persönliche Integrität als Ihr.
Schämt Euch einfach für Eure sogenannte Arbeit.