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Meinungsfreiheit im Kreuzfeuer der Linken - Axel Krause bei Beatrix von Storch

vor 2 Monaten
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01:37 Kritik an der Flüchtlingspolitik von Merkel: Was waren die Konsequenzen für Axel Krause?

2:09 Über die Möglichkeiten der politischen Äußerungen eines Künstlers: Kunstfreiheit statt Zensur. Krause äußert sich als Künstler nie politisch, als Bürger allerdings doch.

04:05 Hat sich das Zusammenleben aller in Deutschland verändert? Hat das Jahr 2015 alle Verhältnisse politisiert?

05:26 Hat sich Krause vor 2015 politisch öffentlich geäußert? Wie er zum Facebook kam.

06:30 Ist Krause ein Verschwörungstheoretiker?

7:05 Krause wählte die AFD und dachte, auch andere sollten es tun: Warum?

08:25 Die Galerie hat Krause aufgrund seiner politischen Äußerungen als Bürger gekündigt.Die Kündigung der Galerie wurde zu einem Politikum.

11:05 Sympathie statt Anfeindungen: Solidaritätsbekundungen von rechts bis links. Warum es eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass Politik und Kunst auseinandergehalten werden sollten.

12:35 Die Rolle der Kunst in der DDR: Der Versuch der Instrumentalisierung der Kunst durch den Staat, der Versuch der Künstler, ihre Freiheit zu behaupten.

13:55 Die höfliche Ignoranz der Staatsführung in den 80er Jahren: Man hat die Künstler machen lassen, manches hat der Staat öffentlich ausgestellt, manches nicht.

17:10 Wie ist die Situation für Krause als Künstler heute? Existenz gesichert oder gefährdet?

18:10 Wir leben in einer Demokratie und vieles ist möglich, aber vieles erinnert an die DDR.

19:00 Wie erlebte Krause den Mauerfall: Welche Hoffnungen haben sich erfüllt und welche nicht? Krause demonstrierte damals auf der Straße für einen sozialistischen Sozialismus. Mit der Grenzöffnung war dieser Traum zu ende.

20:25 Keine Vereinigung auf Augenhöhe: Der Fehler war dann, dass man der BRD als Juniorpartner beigetreten ist und von den Ostdeutschen keine Verantwortung übernommen und die Westdeutschen keine Verantwortung zugebilligt wurde.

21:25 War die Ansicht weit verbreitet, dass man auf die Straße ging, um eine reformierte und sozialistische DDR in Souveränität zu erhalten?

22:25 Krause ist heutzutage froh über Wiedervereinigung und Marktwirtschaft.

23:10 Gibt es eine ostdeutsche Perspektive auf die heutige politische Situation? Die Westdeutschen haben eine Demokratie übergestülpt bekommen, die Ostdeutschen haben tatsächlich um die Demokratie gekämpft. Die Wiedervereinigung haben die Ostdeutschen 89er erreicht.

25:34 Hat die Sozialisierung in der DDR den Blick der Ostdeutschen auf die Politik und das Leben geprägt?

26:25 Das Zuhausegefühl der Ostdeutschen.

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Beatrix von Storch den aus Leipzig stammenden Maler und Graphiker Axel Krause. Die Flüchtlingskrise von 2015 war für Axel Krause der entscheidende Moment, sich politisch zu äußern. Auf Facebook macht er seinem Unmut über Merkels Flüchtlingspolitik Luft. Nach zwei Jahren des Abwartens zog sein Galerist die Konsequenzen, indem er die Zusammenarbeit aufkündigte. Eine rein politische Entscheidung. Wäre Krause eine junge, behinderte, lesbische und farbige Frau, hätte diese Entscheidung zu einem Skandal geführt. So passierte natürlich nichts. Aus dem Internet ereilten den Künstler daraufhin viele Solidaritätsbekundungen – auch von Linken.

So etwas hatte er selbst in der DDR nicht erlebt. Anschaulich beleuchtet Krause das Verhältnis des DDR-Parteiapparates zu seinen Künstlern, das seinerzeit dort vorherrschte. Es war von einer Indifferenz gegenüber den Künstlern geprägt. Auch wenn etwa Krauses Werke keinen Anklang fanden, wurden sie gekauft und „verschwanden“ danach gelegentlich aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit.

Um für eine andere DDR zu streiten, ist Krause in den 80er Jahren aktiv an Demonstrationen beteiligt gewesen, die teilweise von 300.000 Bürgern besucht wurden. Das Spektrum reichte seinerzeit von ganz links bis ganz rechts. So traten die Ostdeutschen aktiv für eine Veränderung des Staatsapparates ein. Das hat zur Folge, daß das Demokratieverständnis von Ost- und Westdeutschen sich gravierend voneinander unterscheidet.

Die Wende betrachtet Krause rückwirkend trotzdem als eine gute Sache und Demokratie und Marktwirtschaft verteidigt er heutzutage. Wobei es natürlich noch immer Raum für positive Veränderungen gibt. Demokratisch denken heißt letztlich, auch demokratisch handeln.

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