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Gezerre um die Ukraine: Frieden durch Krieg? [denkmalFMinvino#127]

vor 2 Jahren
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Diesmal geht's um die von zweifelhaften Oligarchen finanzierte Schattenregierung der Ukraine in Wien, um die Frage der Wirksamkeit der Sanktionen gegen Russland, um die laufenden und geplanten NATO-Militär-Großübungen, transatlantische Kriegstreiberei und die Militarisierung Europas samt eigener EU-Armee. Selbstredend alles nur für den "Frieden" und die westlichen "Werte" ...

Ein nicht-militärisches Ende wäre nur zu erreichen, wenn wir die Grundproblematik der unvereinbaren Sicherheitsbegriffe lösen. Russlands Interesse ist die Sicherheit. Unseres auch. Wir haben fundamental unterschiedliche Ansichten. Diese Unterschiede beizulegen, muss das wahre Thema von Verhandlungen sein.

Stattdessen wird eine antirussische Grundstimmung erzeugt. Einseitige Berichte über Interessenskonflikte wie bei der Münchener Sicherheitskonferenz, zu Iran, Syrien, zur Ukraine sind von gefährlichen Vorurteilen geprägt.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen: es geht nicht um die Verteidigung eines repressiven Systems oder einer notwendigen und berechtigten Kritik an Menschenrechtsverletzungen in Russland oder einer Aufrüstungspolitik.

Aber im Stile: Hier die Guten im Westen und da die Bösen im Osten - wird man der Realität nicht gerecht. Eine verantwortliche Berichterstattung unterscheidet nicht gute und schlechte Völker, sondern gute und schlechte politische Bedingungen, die sich verändern lassen.

Die Ukraine wurde nun zum Interessengebiet von USA, Europa und Russland erklärt. Ziel der Politik und der Medien müsste es sein, nicht eskalierend, sondern vermittelnd zu wirken. Nicht Konfrontation, sondern Vernunft und Lösungsorientierung ist das Gebot der Stunde in der Berichterstattung. Auch die Medien könnten durch eine verantwortliche Berichterstattung dazu beitragen nicht den Krieg, sondern den Frieden zu gewinnen.

Dazu möchte auch wir mit dieser Ausgabe einen bescheidenen Beitrag leisten.




„in vino ..." ist eine Radiosendung im Rahmen von denkmalfm.
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Verein denkmal: Wertschöpfung aus dem Nichts

Das denkmal versteht sich als erfolgreiches Experiment zur Wertschöpfung aus dem Nichts. Die Quelle dieser Wertschöpfung liegt in der Interessensvernetzung: Indem sich Menschen aller Altersgruppen ihre Zeit, Hingabe und Talente zur Verfügung stellen, entsteht aus wenigen Mitteln ein breit gefächertes Netzwerk ohne kommerzielle Zwänge. Als Freiraum für Kommunikation, Kunst, und Kultur fördert der Verein das Zusammenleben von Menschen und das Entstehen einer politisch wachsamen und gebildeten Gesellschaft.




denkmalFM: in vino...

Zu unserem Vereinszweck des öffentlichen Bildungsauftrages zählt somit auch die historisch-politische Talkradio-Sendereihe „in vino ..." im Rahmen von denkmalFM. Jeden ersten, dritten und gegebenenfalls auch fünften Dienstag des Monats geben René Zechner und Sascha, der Erzketzer, ab 21.00 Uhr tiefe Einblicke in den Bodensatz des Weltgeschehens -- kein einfacher Blick hinter die Kulissen, sondern vielmehr eine Reise auf der Suche nach Wahrheit. Im Wein liegt Wahrheit. Und im Weinkeller liegen wir ...

livestream via www.radiofabrik.at