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Eine Hommage an die Kultur und Kunst der First Nations - das Kulturzentrum "Friends United"

vor 4 Monaten
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Kanada, das sind Weite, Freiheit, hübsche Holzhäuser, Holzfällerhemden, Elche, Kaminfeuer, Natur und Ahorsirup. Aber es gibt eine Seite Kanadas, die den wenigsten bewusst ist. Die kanadischen Ureinwohner sind Kanadas eigentlliche Nation. Nicht nur außerhalb Kanadas wurden diese Menschen, denen das Land einst gehörte und die eine jahrtausendealte Geschichte, Lebensweise und Kultur ihr eigen nennen können, kaum wahrgenommen.

Seit mehreren Jahren ändert sich das. Erst langsam und nun stetig werden die First Nations anders wahrgenommen. Viele Kanadier, aber auch Touristen richten ihr Augenmerk auf die uralte Kultur Kanadas und ihrer eingeborenen Menschen. Man beginnt zu verstehen, dass der Blick der First Nations-Leute auf die Welt, die Natur, Mutter Erde und die Menschen ein ganz anderer ist, als der der weißen Einwanderer. Es geht ihnen nicht um Geld, Produktivität, Wachstum, Wirtschaft, industrielle Entwicklung. Es geht den Menschen der First Nations eher um Harmonie mit Mutter Erde, die Verbundenheit mit den Ahnen und den Geschwistern der Menschen, den Tieren und Pflanzen. Es geht um Weisheit und Familie. Und dass der große, göttliche Geist in allen Dingen wirkt. Es ist nicht irgendein Raubvogel, der da über den Baumwipfeln seine Kreise zieht, sondern Großvater Adler. Die Natur spricht zu ihnen und sie nehmen Rücksicht auf die Harmonie der Dinge. Eine Einstellung, zu der wir erfolgssüchtigen, effizienz-orientierten Weißen ersteinmal kommen mussten, aber mehr und mehr verstehen, wie wichtig sie ist. Und welch ein Verlust es wäre, wenn diese Kultur verloren gehen würde.

Dass sich das zum Guten verändert hat, daran hat die Initiative "Friends United" einen großen Anteil. Rolf Bouman, ein deutscher Einwanderer kam vor dreißig Jahren hierher, nach Nova Scotia, der südöstlichsten Provinz Kanadas. Er brachte das Interesse an den First Nations-Leuten gleich mit und war traurig zu sehen, dass diese Menschen und ihre Kultur marginalisiert wurden und unbeachtet blieben, allenfalls ein paar Souvenir-Artikel im Touristenshop wert. Viele Jahre lang arbeitete er an der Idee, dieser uralten Kultur wieder zu der Ehre und Bewunderung zu verhelfen, die ihr gebührt. Und er hat es geschafft. Zusammen mit Freunden. Hier sehen wir ein paar Impressionen aus dem indianischen Kulturzentrum "Friends United", das nicht nur eine Heimat für First-Nations-Künstler geworden ist, sondern auch Begegnungsstätte, Dauer-Ausstellung, Hommage an eine große, alte Kultur und Tagungsstätte zugleich.

Kontakt:

(Ad)venture Canada Publishing Inc.
13149 Highway 104 Aulds Cove
Nova Scotia BoH 1Po, Canada

Telefon: 902-747-2750 oder 902-747-2733
Fax: 902-747-2755

Webseite: http://www.friends-united.ca
E-Mail: info@friends-united.ca