Auf dieser Website werden Cookies u.a. für Werbezwecke, Zwecke in Verbindung mit Social Media sowie für analytische Zwecke eingesetzt. Klicken Sie bitte hier, um anzuzeigen, welche Cookies eingesetzt werden und wie Sie Änderungen an Ihren Cookie-Einstellungen vornehmen können. Wenn Sie weiter auf der Website surfen, erklären Sie sich mit dem Einsatz von Cookies und der Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Christoph Hörstel Christoph Hörstel

Bildung & Erziehung in der Politik

Afghanistan: 45 Jahre US-Unheil - Christoph Hörstel bei ParsToday 2019-2-18

vor 2 Tagen
0
0
38

https://tinyurl.com/y6dl9nfa

Afghanistan kommt nicht zur Ruhe, seit vor mehr als 17 Jahren die Nato dort einmarschierte und unter US-Präsident Obama bis zu 120.000 Mann am Hindukusch unterhielt.

Jetzt will Trump den Abzug aus diesem ebenso teuren wie sinnlosen Abenteuer - und deshalb eine rasche Einigung mit den Taliban, die 50-70% des Landes beherrschen. Wichtiger Stolperstein ist die bisherige Weigerung der Taliban-Führung, sich direkt mit dem Kabuler Marionettenregime an einen Tisch zu setzen. Doch in der jetzigen Lage gibt es sicherlich gesichtswahrende Möglichkeiten, um Trump den gewünschten Abmarsch zu erleichtern. Die Verhandlung dafür wurde um eine Woche auf heute vorverlegt - US-Chefunterhändler Zalmay Khalilzad bekam den Posten des US-UNO-Botschafters versprochen.

Heute fanden in Pakistans Hauptstadt weitere Verhandlungen zwischen Taliban und US-Regierung statt - allerdings ohne Vertreter der Kabuler Marionetten. Dafür hat sich Pakistan an Bord gedrängelt. Die neue gesichtswahrende US-Formulierung lautet: Die Taliban müssten sich verpflichten, nicht "wieder Terror von afghanische Boden aus" zu dulden. Im Grunde müssten die Taliban dann gleich die US-Delegation festnehmen - aber solche Feinheiten sich für Trumps nicht sonderlich geschickte Gesandte vermutlich intellektuell nicht fassbar. Die Taliban sagen hier gerne zu, bleiben aber dabei, dass alte Kämpfer gegen frühere Besatzer (Sowjetunion - Osama bin laden etc.) rechtmäßige Ehrengäste waren.

Im Hintergrund jedoch gibt es viele ungeklärte Fragen und Probleme, die auch in der langen Geschichte des US-Engagements am Hindukusch, in der Region und weltweit nachgezeichnet werden können. Syed Hedayatollah Schahrokny sprach mit dem Experten und mehrfachen Buchautor sowie Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte, Christoph Hörstel, über Geschichte, Lage und Aussichten.

Jetzt die Neue Mitte unterstützen!: info(AT)neuemitte.org

Anhörungen für Unterstützer/Mitglieder: 2. März 2019 bei Hannover

Telefon: 030 25559828‬ - mittwochs von 18-19 Uhr
Mail: info(AT)neuemitte.org

SPENDEN/BEITRÄGE:
Neue Mitte
IBAN: DE73100100100607433123
BIC: PBNKDEFF Y