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Diese Welt ist ein grosses Theater

Die "Schweizer" Banken gibt es nicht mehr

vor 6 Monaten
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Es hat sich was ganz einschneidendes in der Schweizer Bankenlandschaft zum Negativen geändert. Nur wer in der Schweiz wohnt, dort gemeldet und dort steuerpflichtig ist, kann bei einer Schweizer Bank ein Konto haben. Wer aus irgendwelchen Gründen ins Ausland zieht, zum Beispiel wegen der Pensionierung und seinen Lebensabend in wärmeren Gefilden verbringen will, dem wird das Konto gekündigt und muss sein Geld ins Ausland transferieren. Das betrifft Schweizer und Nicht-Schweizer.

Das schlimme ist noch dazu, sobald man nicht mehr in der Schweiz gemeldet ist, wird das Konto eingefroren, kommt man nicht mehr an sein Geld ran. Die Banken sind der verlängerte Arm der Steuerbehörden geworden und es findet ein Informationsaustausch zwischen den Ländern statt.

Das Bankgeheimnis, dass wegen der Judenverfolgung in den 1930-Jahren eingeführt wurde, ist aufgehoben und gibt es faktisch nicht mehr!!! Die Schweizer Banken sind auf die Erpressungen der ausländischen Regierungen und Steuerbehörden völlig eingeknickt.

Das Sagen hat bei den Banken die "Compliance", also die interne Aufsichtsabteilung, welche die letzte Entscheidung fällt und nicht der Kundenbetreuer, so wie es früher war. Der hat keinerlei Kompetenz und kann nichts versprechen oder zusagen.

Man sitzt also mit einem "Frontmann" zusammen, der bei jedem zweiten Satz sagt, "da muss ich zuerst anrufen und fragen, ob das geht." Völlig absurd ist die Kundenbeziehung geworden.

Ich kenne sogar einen Fall, wo ein Rentner sich eine Weltreise für seinen Lebensabend gönnte, ein Jahr deshalb um die Welt reisen wollte, und seine Bank hat ihm das Konto gekündigt, weil er nicht mehr in der Schweiz sich aufhält. Sie sagten ganz frech zu ihm, "wenn sie zurück sind dürfen sie wieder ein Konto bei uns eröffnen."

Das ist nicht nur frech sondern unverschämt!!!

Im folgenden Interview erklärt Rechtsanwalt Vital Burger wie die Schweizer Banken mit seinen Mandanten umgegangen sind. Am schlimmsten hat sich die Zuger Kantonalbank daneben benommen, die langjährige Kunden wie Dreck behandelt. Zusagen werden nicht eingehalten und nur Hürden aufgestellt. Barabhebungen über 10'000 Franken sind nicht mehr möglich.

Die "Schweizer" Banken, so wie sie einmal waren, gibt es nicht mehr. Das heisst, jeder der in der Schweiz lebt und die Absicht hat ins Ausland zu gehen, sollte unbedingt vorher sein Geld in Sicherheit bringen. Wer im Ausland wohnt, ob Schweizer oder Nicht-Schweizer, kann sowieso nicht mehr ein Konto bei einer Schweizer Bank eröffnen. Das ist schon länger vorbei.

Mein Artikel dazu:

https://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2017/08/die-schweizer-banken-gibt-es-nicht-mehr.html